Die Umsetzung der Illumination der Speicherstadt Hamburg wurde im Jahre 2001 endlich realisiert und erfreut die Hamburger und deren Besucher mit einer unvergleichlichen Beleuchtung der Speicherstadt und das sobald die Dämmerung einsetzt. Es sind 800 Scheinwerfer, die die roten Backsteingebäude anstrahlen und man hat drei Möglichkeiten, dieses Spektakel zu geniessen: Bei einer Barkassenfahrt, von der Strasse aus und aus einem der Speicherstadtgebäuden selbst. Am besten, man macht gleich alle drei Versionen.

Die Eigentümerin der Speicherstadt, die Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG (HHLA), organisierte 1993 ein internationales Lichtforum. Allerdings gab es viele Konzepte, die zu überdimensioniert und somit nicht realisierbar waren. Man wurde sich dann aber doch einig und das Resultat ist ein Gestaltungsprozess voller künstlerischer und technischer Arbeit.

Richtig an Schwung bekam die Idee und die Realisierung durch die im Jahre 1999 von Michael Batz aufgeführte Inszinierung des "Mozart. Amerika". Damals spielte Batz viel mit dem Licht, als er die Speicherstadt als Bühne benutzte. Als Besucher fuhr man in Barkassen durch die beleuchteten Fleete und hörte Arien aus "Don Giovanni". Bis heute ist diese Romantik durch die Illumination geblieben.

Das Lichtspektakel ist jeden Tag nach Einbruch der Dämmerung bis 23.30 Uhr zu besichtigen.